Je suis totalement tombé amoureux de toi... Ab nach Paris!



Ab nach Paris,


ein Liebesroman,
der sich zu einem Thriller entwickelt.


Je suis totalement tombé amoureux de toi...





Alledee Akomo
by
Malen Radi






Wer war, oder wer ist Alledee Akomo? Eine Frau, aus Westafrika, hat lange in Japan gelebt und Geschichte studiert. Sie schreibt, seid Ihrer Kindheit.
Sie lebt mit Ihrem Mann und fünf Kindern in Kamerun, in Duala.

Leitet eine Schule für Kreativität und künstlichen Intelligenz.

Vorwort


„Zack, das saß!
Ich war froh endlich zu Hause, endlich unter der Bettdecke. Ich war sturzbetrunken und hatte uns noch sicher über die Feldwege nach Hause manövern müssen. Eigentlich hatte ich den Abend ja sehr genossen. Ich mag diese Kelleratmosphären, hier im Weinviertel, in Österreich.
Und jetzt-hell wach. Ich spürte den Schmerz, noch nie war ich so schlimm geschlagen worden . Ein Faustschlag traf mich, mitten ins Gesicht, dann prasselten die Schläge auf mich ein, links und rechts. Ich wehrte mich, biss und schlug, dann stürzte ich ins Bad und verriegelte die Tür. Heulte, nicht wirklich, war eher geschockt, legte mich auf den Boden. Breitete ein Handtuch auf den Fliesen aus, und versuchte erst einmal nüchtern zu werden. Mein Kopf raste. Was war zu tun. Mit einem Schlag war die ganze Liebe fort. Oder begann sie erst jetzt wirklich ernst zu werden? Ich döste etwa eine halbe Stunde so vor mich hin, und versuchte einfach einen klaren Kopf zu bekommen, und einen Plan zu fassen.
Was sollte ich tun?“
Diese Szene beschreibt, die Wendung. Meine Wendung von der Unvernunft zu Vernunft. Vom jugendlichen spielen, mit dem Leben, zum reifen Nachdenken, bevor man handelt. Oder auch nicht. Ich ertappe mich dabei eine Stalkerin geworden zu sein. Ich muß das sofort unterlassen. Ich muß es total lassen. Ich muß mich einfach zurückziehen, auf mein eigenes Leben. Aber es gibt keines mehr. Alles dreht sich nur noch um ihn. Also, was kann ich tun, um mir selbst zu helfen? Bücher schreiben? Filme drehen? Ich bin sehr unglücklich. Gute Ideen brauchen Zeit, einen Plan und eine Strategie, um umgesetzt zu werden. Und die falschen Freunde, sind das bitterste Gift. Ist war gar nicht so lange her, zwei Jahre, das Glück in der Liebe. Jetzt gibt es das nicht mehr, und das ist bitter, nüchtern und auch eine einsame Traurigkeit hat sich über mein Leben gebettet.





"Zack, c'était assis!
J'étais finalement heureux à la maison, enfin sous les couvertures. J'étais ivre et je devais manœuvrer en toute sécurité sur les chemins de terre. En fait, j'ai vraiment apprécié la soirée. J'aime ces atmosphères de sous-sol, ici dans le Weinviertel, en Autriche.
Et maintenant-lumineux éveillé. Je ressentais la douleur, jamais si j'avais été si violemment battu. Un coup de poing m'a frappé, droit dans le visage, puis a battu les coups sur moi, à gauche et à droite. J'ai lutté, mordu et frappé, puis plongé dans la salle de bain et fermé la porte. Hurlé, pas vraiment, était plus choqué, m'a mis sur le sol. Étaler une serviette sur les carreaux et a essayé de se dégriser. Ma tête était en train de courir. Qu'est-ce qui devait être fait. D'un seul coup, tout l'amour était parti. Ou est-ce qu'elle devenait vraiment sérieuse tout à l'heure? Je m'assoupis pendant environ une demi-heure, essayant de me débarrasser de ma tête et de faire un plan.
Que dois-je faire? "
Cette scène décrit le tour. Mon tour du déraisonnable à la raison. Du jeu juvénile, à la vie, à la réflexion mûre avant d'agir. Ou pas. Je me surprends à devenir un harceleur. Je dois arrêter de le faire tout de suite. Je dois le laisser totalement. Je dois juste prendre ma retraite, dans ma propre vie. Mais il n'y en a plus. Tout est juste pour lui. Alors, que puis-je faire pour m'aider? Écrire des livres? Tournant des films? Je suis très malheureux. Les bonnes idées prennent du temps, un plan et une stratégie à mettre en œuvre. Et les mauvais amis, sont le poison le plus amer. Il n'y a pas si longtemps, deux ans, le bonheur dans l'amour. Maintenant, ça n'existe plus, et c'est amer, sobre et aussi une tristesse solitaire s'est incrustée dans ma vie.



Damals bekam ich eine Antwort auf einen Fanbrief, den ich als DJ geschrieben hatte. Eine Einladung, nach Paris. „Ab nach Paris!“, dachte ich damals und allen Liebeskummer, alle Schmerzen, alle Verletzungen, Demütigungen, die ganze Verzweiflung hinter mir lassen. Ich war nicht die erste, die nach Paris geflohen ist. Paris, die Stadt der Liebe. Man behauptet auch, eine neue Stadt, war wie eine neue Liebe. Also, ich bin verliebt, in Paris. Was bedeutet diese Stadt für mich. Als zweijährige war ich mit meinen Eltern zum ersten Mal hier.
Er buchte mir ein Ticket, und ich verließ Hals über Kopf das schöne Südtirol, weinend und mit einer großen Hoffnung im Herzen. Ich wusste damals ja nicht, daß mir meine eigene Schwester gerade mein Leben ruiniert hatte. Frisch angekommen.
Dann, die Enttäuschung, als ich ihn sah. Ok, ich hatte keine Wahl, ich hatte kein Geld, ich war eingeladen und es gab auch nicht wirklich mehr ein zurück. Mein Herz weinte und schrie, ich war völlig aufgelöst einsam und sehr, sehr traurig. Was war das für ein Typ, der plötzlich meinte mich zu wollen, und warum? Wieso ausgerechnet ich. Die Rache an der weißen Rasse? Später komme ich zum weißen Rassismus. Er hat mich oft gemahnt. Oft gesagt ich würde mich rassistisch verhalten. In dem Haus hier, da werde ich nie dazugehören. Die einzige Weiße, unter Schwarzen. Da erlebt man die kleine Feindschaft, im Detail. Was bedeutet dieses Rassendenken überhaupt. Mir jedenfalls ist es peinlich eine Deutsche zu sein. In Österreich habe ich das am Schlimmsten erlebt. Ah, Du bist Deutsche. Arbeit, nein, eine Arbeitserlaubnis bekommen Deutsche nicht. Jedenfalls bevor Österreich zur EU dazukam, war das so. Als ich einen Österreicher heiratete, das wollte sie auch nicht, daß ich Österreicherin werden. Nein, wir wollen Euch hier nicht. Ist ja auch nicht mehr nötig hieß es. Die Folgen musste ich dann bei der Scheidung registrieren. Jetzt würde ich gerne Afrikanerin werden. Am Liebsten Kamerunerin. Aber dann? Habe ich mehrere YouTube Videos angesehen, zum Thema: „Weißer Rassismus!“, und was man erlebt, wenn man in der Welt als Weißer, oder Weiße unterwegs ist. Ausgrenzung, Ablehnung. Dann das Vorurteil: „Du wärest ja so privilegiert!“








Ich lebe bald über zehn Jahre in sehr große Armut, Ausgrenzung und Ablehnung. Finde mich absolut nicht privilegiere. Außer das ich ein tolles Selbstbewusstsein habe und auch so irre Selbstheilungskräfte und fast immer an mich selbst glaube, außer, wenn ich sehr deprimiert bin, dann schlägt das um, in eine große Depression. Die Leute behaupten, ich wäre so etwas wie ein Stehauf“weib“chen. Darum hoffe ich ja auch schon bald eineinhalb Jahre, daß ich diesen Mann wirklich für mich zurückerobern kann!
Je suis totalement tombé amoureux de toi...

Ich bin einfach total in ihn verknallt. Ich bilde mir ein, ich will ihn zurück. Ich denke heute, da haben sich zwei Narzissen getroffen. Wenn ich nachts im Bett liege, dann wünsche ich mir nur eines. Die Tür geht auf, er steht da, und er will mich! Was sieht der Beobachter?
Die männliche Größenphantasie, wird mit mir einen weibliche. Bin ich etwa ein Narziss, ich hoffe nicht, aber wen ich mich so selbst analysiere, dann sehe ich alles sehr kritisch, was ich so tue? Narzissmus[1], das ist ein übler Begriff.
Die Geige mimte er, er sang so viele Liebeslieder für mich. Wir waren so glücklich, bereits nach einigen Tagen, war es klar. Das Haus im Wald, sollte mir ein großes Glück bringen.
Beginnen wir die Geschichte einmal von vorne zu erzählen. Stellen wir uns vor, wir befinden uns in einem Film. Klatsch, eine Tür fällt zu, einen neue tut sich auf. Das war meine Realität, ein Wechsel von einem Mann, zu einem Anderen. Aber mit der Liebe geht das nicht so schnell. Die braucht Zeit zum Entstehen, und zum Wachsen. Wie ist das den bei Dir?
Die Erzählerin der Geschichte, ist etwas anders, als andere:
Haben Sie Erinnerungen?
Jeder hat welche, aber welche bleiben, und welche verschwinden. Sie tippt in ihren Laptop, Texte entstehen. Es wird wild geschrieben. Der andere, der hat ihr nicht gesagt, daß er sich in ihre Schwester verliebt hat. Er hat sie einfach fallen lassen. Zack, er sagt, es ist aus. Genauso, jetzt fünf Jahre später. „Wieder das selbe, zack, und aus? Mein Herz macht das nicht mit.“
Was soll das? Warum passiert ihr das? Und warum schon wieder? Warum wiederholen sich all diese Dinge, immer und immer wieder. Sie liest in dem Buch: „Die Rache der Liebenden“, von Wolfgang Schmidbauer. Untertitel: Verletzte Gefühle und Wege aus der Hass-Falle. Der Schmidbauer ist Münchner.[2] Wir befinden uns in einem Loop. Einem musikalischen Looping, einer Schleife, einer Wiederholung, ohne Ende. Wer ist das Luder? Was ist Liebe, und was nur ein Machtspiel, oder einfach nur einen Bettgeschichte? Wen intererssiert so eine Liebesgeschichte, voller Hitze und Leidenschaft, die dann in so grausamen Hass umschlägt und dann Ablehnung und Liebeswahn entstehen lässt?
Sie, das ist sie, ich nenne sie „Alledee“ das ist unsere Hauptdarstellerin, sie beginnt ihn zu Stalken, weil er sie aus Eifersucht verlassen hat. Sie kann das nicht akzeptieren. Er hat ihr unrecht getan. Sie liebt nur ihn!!! wann wird er das endlich begreifen? Zu mindestens ihm täglich weiterhin Briefe zu schreiben und als Fan überall aufzutauchen, das kann sie tun. Aber nach eineinhalb Jahren, ohne Antwort, muß sie einsehen, daß sie ihn nicht mehr erreichen kann. Jedenfalls nicht so. Aber wie? Wie kann sie aufhören das zu tun? Wie kann sie lernen, ihn in Ruhe zu lassen? Was muß sie tun, um sich nicht mehr in seinen Mittelpunkt schieben zu wollen? Er lebt ja jetzt ein Leben ohne sie. Stalking, ist schlimm, auch für den, der es tut!Eineinhalb Jahre. Wann kann sie endlich loslassen, und aufhören. Aber es gibt kein Happy End. Deswegen muß es ein Thriller werden? Nur, weil es kein Happy End gibt? Noch nicht! Wird noch eines kommen? Wie wird es aussehen? Sie hängt fest, an dem Haus im Wald. Das ist ihr Glück, ähnlich, wie das Djing. Dijango, wo bist Du? Das ist ihr geblieben. Ansonsten nur ein schales Gefühl. War es doch keine Liebe? Was macht jetzt diese Schale bitterer Nachgeschmack aus? Und was ist los in Paris?[Unbekannt1]  Politisch, soviel Terroranschläge, genau in diesen drei Jahren, während diese Liebesgeschichte ihren Lauf nimmt. Aus einer Liebesgeschichte, wird der Horror, ein Thriller? Ich, die Erzählerin glaubt, es gibt viele denen ähnliches passiert und außerdem ist sie Zeitzeugin unsere Protagonistin und dann haben wir da noch dieses wunderbare Stadt, mit all ihren Möglichkeiten, und die Bahnhöfe. Das Ankommen und Abreisen. Die Sehnsucht, die Vereinigung, die Trennung, das Ende. Der Abschied, für immer. Oder gibt es eine Chance, einen Ex zurückzugewinnen. Es wird gewartete, Datingexperten werden studiert. Die digitale Revolution ändert alles. Ohne App´s und Handies geht gar nicht mehr. Es wird gegoogelt, geyoutubt, getindert und vieles mehr. Alles wird ausprobiert, auf diesen 500 Seiten. Im Film, wird es eine kürzere Geschichte, ein Film aus Selfies und Momentaufnahmen. Realityshow. Ist diese Geschichte jetzt wirklich passiert? Was ist Wahrheit, was Phantasie und wie geht es aus? Was wird aus ihr? Ein Frauendrama. Hätte sie sich schlagen lassen sollen, ohne sich zu wehren, um die Beziehung zu retten? Was für Schicksale sind das, wo Frauen nicht mehr alleine spazieren gehen können, und keine Miniröcke mehr tragen dürfen.
Wie ist das mit der Liebe eigentlich, wie und warum beginnt sie, und warum ist sie irgendwann zu Ende? Was bedeutet uns die Liebe? Was ist Liebe für Dich? Wozu brauchen wir die Liebe? Was ist Liebe? Eine große Frage!
Wo findet man sich selber? Und wie soll man sich am Besten verhalten, im 21. Jahrhundert, dem digitalen Zeitalter, in dem es Landstriche gibt, in denen keine Tiere mehr frei herum laufen können, geschweige denn Menschen, welche nicht von Kameras und Satelliten beobachtet werden. Die totale Kontrolle ist plötzlich Realität. Bekommt man Sozialhilfe, darf man seinen Wohnort nicht mehr verlassen. Nichteinmal bei seinem Freund übernachten, wenn er außerhalb des Bezirkes lebt. Dann sind andere Ämter und andere Gesetze anzuwenden. Außerdem lebt sie dann mit jemandem in einem gemeinsamen Haushalt. Die Singlhaushalte werden gefördert, mit 800,- Euro im Monat. Einem Gehalt! In der Ehe bestimmt dann doch auch noch der Mann, den Lebensort, warum? Warum sind wir so unfrei? Warum dürfen wir uns nicht mehr frei bewegen? Damit die Märkte und der Konsum besser kontrolliert werden können? Diese Geschichte soll auch von der Sehnsucht nach Freiheit und nach Mobilität, nach Privatsphäre, Besitz und der Selbstbestimmung erzählen. Dann ist die Frage zu klären, ob es in einer Beziehung ein Exklusivrecht auf Sexualität gibt, und warum es gefordert wird. Was bedeutet das Frau sein, für verschiedene Frauen im 21. Jahrhundert?

Soweit mein Vorwort. Ich wünsche viel Freude, bei dieser Reise durch einen Ausschnitt eines Lebens aus ein paar Jahren. Es soll auch ein feministischer Frauenroman werden. Die Erzählerin identifiziert sich zum Beispiel mit Simone de Beauvoir. Die Protagonistin, ist dahingegen eine leicht verwirrte Frau, die nicht weiß, warum sie immer wieder ein Opfer wird. Alledee, einen Familiennamen brauchst Du auch noch! Immer wieder verlassen und immer wieder alleine da zu stehen, ist sehr unangenehm. Ein Versuch, anhand von großen Tragödien in Europa, auch die kleine Innenwelt einzelner Menschen zu verstehen und zu begreifen, was bedeutet heute das Frau, Mutter und Geliebte zu sein. Außenwelten, große Einflüsse und Innenwelten die kleinen Welten, wie ein nicht abgewaschener Löffel, der provokant liegen bleibt, oder Wäsche, die hingeworfen wird.



Alledee
Personen:
Hauptdarsteller: Alledee & Akomo
Die Erzählerin: Anna Maria
Die Familie: Zwei Väter, die Mutter, diverse Ersatzmütter, die Großmütter,
die Geschwister und die Schwester
Freunde: Ein Urliopa, ein Opa, ein Architekt, ein Pianist und andere
Digitale Freunde: Facebookfreunde, Datingtypen und Chatbekanntschaften
Eine Drehbuchautorin, Asine Sachee
Eine Filmemacherin, Agnes Sorel
Ein DJ, Kiki Tabu

Als Theaterstück, kann das Stück mit zwei Personen, mit 8, oder mit 12 Darstellern inszeniert werden. Ebenso als Film, da ginge es auch nur mit der Hauptdarstellerin, oder anderenfalls mit 100 verschiedensten Persönlichkeiten. 365 Frauen, können auch vorkommen.

Der Kongress, der 365 meist bereits verstorbenen Frauen, welche über ihre Erfahrung mit der Liebe sprechen, wird vielleicht ein neues Buch, er soll 2020 in Auschwitz geplant werden. Schauspielerinnen werden bereits auch in dieser Geschichte schon gecastet!
Szenenbilder:

I.             Immer wieder am Gare de Lyon
Der Film, bzw. das Theaterstück beginnt mit einer Ankunftsszene am Gare de Lyon, man sieht den alten Bahnhof in seiner schönen Architektur mit der Eisenkonstruktion aus dem Industriellen Zeitalter. Ein knallroter TGV fährt ein. Eine Frau, ganz in weiß steigt aus. Schaut sich um… (mit dem gleichen Bild endet der Film, allerdings steigt sie diesmal in den Zug ein!)

II.           Beglückende Zeiten, im Wald
Wir stehen mitten im Wald von Fontainebleau, mitten im Dickicht. Es schaut wild aus, lauter Äste kreuz und quer. Sehr romantisch. Man hört die beiden Hauptdarsteller, wie sie sich lieben. Aber man sieht nur den Wald. Filmische werden die Lichter zu virtuellen Visionen, der Rausch des Liebesglück ist mit Geigenmusik, dem Thema des Films, und wirrem Lichtgeflacker, als wenn Marsmämchen oder ähnliche futuristische Gestalten landen würden kombiniert. Es könnte auch ein Rausch jeder Art einfach in bewegten Bildern dargestellt sein. Utopie, oder Wirklichkeit?

III.         Liebesglück, mit Musik und viel Arbeit
Man sieht Akomo  agieren als Kameramann, Alledee mit der Gitarre, im Wald sind sie unterwegs machen Musikvideos, drehen, arbeiten an guten Bildern. Seine Musik wird eingespielt.

IV.          Eine Zukunft wird visioniert
Grande Palais in Paris: Photoart! Dann Szenewechsel, die Bilder werden auf der Photoart ausgestellt. Beide erleben Ruhm und stehen im Mittelpunkt, von Journalisten und ein große Publikum bewundert die entstanden Fiktionen. Surreale Phantasie Arbeiten werden gezeigt.

V.           Abreisen, Auf Wiedersehen Gare des Nord!
Dann eine Abschiedsszene am Gare de Nord. Beide sind völlig gestresst, machen eine sehr ernste Mine. Wird man sich wiedersehen? Ein Gefühl der Leere. Es war einfach alles zu viel.

VI.          Schlossleben, Eifersucht und Kälte
Er besucht sie noch einmal im Schloss, aber die Beziehung ist enorm angespannt. Er zertrümmert teure Kristallgläser, macht irre Eifersuchtsszene und ist völlig außer Rand und Band. Dann in einer Nacht, sie kommen betrunken von einer Party nach Hause, schlägt er sie mit der Faust ins Gesicht. Sie haut ab!

VII.        DJ Gig´s und Filme machen
Im Schlosshof, große Party, Sie legt auf. Sie wird als DJ gefeiert. Hat einen irren Erfolg. Alles wird gefilmt. Er ist wie ein Gespenst nur noch auf Bildern zu sehen. Sie malt große Leinwände voll mit den Erinnerungen, an die glückliche Zeit mit ihm. Sie taumelt im Liebeswahn und beginnt in zu Stalken[3].

VIII.      Ab nach Paris, diesmal erleben wir den Gare de East
            Sie fährt wieder nach Paris. Er läßt sie aber nicht mehr in Ihre gemeinsame Wohnung,              sie beginnt mit dem Malen und außerdem, selber zu komponieren. Sie geht in eine   Hungerstreik. Ist ißt nichts mehr, weint ständig.

IX.          Terror, nicht nur in Paris
Filmbilder, von allen Terroranschlägen. Sie nimmt einen Job an, als Reporterin und besucht alle Plätze der Terroranschläge. Durch die Arbeit und das Leid auf der ganzen Welt, beginnt ihr eigener Kummer kleiner zu werden. Er liest nicht einmal mehr ihre E-Mails. Oder doch, heimlich? Sie beginnt YouTube Videos zu machen und Songtexte von all ihren Gefühlen zu schreiben.

X.           Die digitalen Welten
Computerbilder und eigene Phantasien werden zu ihrem Lebensinhalt. Sie sitzt Tag und Nacht vorm Bildschirm und kreiert Phantasiewelten. Ein Skulpturenpark entsteht, sie träumt und wird fast wahnsinnig. Taumelt durch die Tage, im totalen Liebeswahn, möchte immer ihren Ex zurückgewinnen.

XI.          Unterwegs, nach und in Paris
Sie fährt in einem kaputten, geliehenem Auto nach Paris, vollgeladen, mit den wichtigsten Dingen, ihrer Gitarre und einer Matratze. Schläft im Auto, ißt nur Tomaten und trinkt Rotwein. Sie ist ständig leicht betrunken und sehr unglücklich. Hat einen Panne, und kein Geld.
Hat Angst ins Gefängnis zu kommen, oder in die Psychiatrie, ist völlig verzweifelt, wird vergewaltigt und genötigt. Macht gute Mine zum bösen Spiel.

XII.        Wahlen in Frankreich und die Freundschaft mit einer Künstlerin
Rückblick. Sie sitzt in einer Galerie. Eine Freundin erklärt ihr und Akomo ihre Bilder. Er ist immer dabei, wenn sie diese Freundin trifft. Sie politisieren, reden über Emanzipation. Über Männerbeziehungen. Da sie deutsch reden kann Akomo immer nur Lächeln. Sie ist sauer, daß er sie so überwacht, und sie nie alleine unterwegs sein darf, in Paris.

XIII.       Reportagen und Bahnhöfe, Kelten, Geister und Holocaust
Sie ist alleine, auf einer jüdischen Versammlung, und um die Oper herum in Paris unterwegs. Nachts, ist sie in einer WG untergebracht. Tagsüber rennt sie von Interview zu Interview und versucht Ihre Reportagen den großen Tageszeitungen in Europa anzubieten. Sie schreibt und schreibt. Hat nie ein Geld. Lernt aber in Paris herumzurennen und sich durchzuschnorren. Armut und Flüchtlingspolitik sind ihre Hauptthemen. Daneben immer wieder Kunst und Theater.

XIV.        Schnüffeln, Spionage, Stalken und Liebeswahn
Einen Lebenscollage des alltäglichen kleinen Glücks, des Lebens von der Hand in den Mund und all der großen Themen da draußen entstehen. Flüchtlingspolitik in Europa, und vieles mehr. Krieg in Syrien die Zerstörung von Babylon und viel Weltkukturerbe. Die Innenwelt und die Außenwelt stehen im Kontrast. Rassismus und Einsamkeit, die digitale Revolution mit all ihren Horrorszenarien wird aufgezeichnet. Die Bilder sind meistens Ausblicke von Flixbustouren, vom Ankommen, Reisen und wieder Abfahren. Dazwischen trifft sie sich zum Schachspielen mit einem Architekten, einem Freund Ihres Vaters, oder sie schreibt ihrem Vater, oder ihrer Mutter lange E-Mails.

XV.        Asylanten und Saint Denise
Weißer Rassismus, was ist das? Sie beginnt für eine Gruppe von Schwarzen in Saint Denise zu kochen. Sie hat eine Bettgeschichte mit einem Typen aus Nigeria begonnen. Sie liebt aber immer noch ihren Akomo. Sie beginnt von Afrika zu träumen, vom Auswandern und zieht nur noch afrikanische Kleider an. Außerdem sympathisiert sie aus Prinzip mit allen schwarzen. Am Liebsten wäre sie selber schwarzhäutig, beginnt sie zu behaupten. Sie beginnt Tabletten für eine dunkle Haut zu schlucken. Und Ihre Haar zu zöpfeln. Am Ende steigt sie wieder in weißen Kleidern, aber diesmal völlig dunkel, wie eine Hippiebraut, mit Gitarre in den TGV, nach Venedig. Den Nachtzug, dort begegnet sie ihrem Mörder.






[1]Der Ausdruck Narzissmus steht alltagspsychologisch und umgangssprachlich im weitesten Sinne für die Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung eines Menschen, der sich für wichtiger und wertvoller einschätzt, als urteilende Beobachter ihn einschätzen. In der Umgangssprache bezeichnet man eine stark auf sich selbst bezogene Person, die anderen Menschen zu wenig Beachtung schenkt, als Narzisst[1] Der umgangssprachliche Gebrauch des Wortes „Narzissmus“ schließt meist ein negatives moralisches Werturteil über die betreffende Person ein.

[2]Von 1960 bis 1966 studierte Schmidbauer Psychologie an der LMU München. 1970 wurde er bei Albert Görres in München mit der Arbeit „Mythos und Psychologie – Methodische Probleme, aufgezeigt an der Ödipussagepromoviert. Seit 1973 arbeitet S. neben seiner Tätigkeit als Autor in freier Praxis als analytischer Einzel- und Gruppentherapeutund Supervisor.
[3] transitiv: jemanden aus verschmähter  Liebe, aus Rachegelüsten  oder aus anderen Motiven beständig  verfolgen, ihm  auflauernund ihn zum Beispiel durch  GeschenkeAnrufeSMSE-MailsBriefe  oder Nachrichten in sozialen Netzwerken belästigen.

 [Unbekannt1]Vor Ort: Drei Männer in Sorge um Nachbarn des Terror-Hauses
11.42 Uhr: FOCUS-Online-Reporter Melchior Poppe berichtet: Drei junge Männer, die hier wohnen, haben heute Morgen die Explosionen gehört und gleich an Terroristen gedacht. Als sie herausgefunden hatten, wo sich das Ganze ereignet, kam der nächste Schock: Ein guter Freund von ihnen wohnt direkt gegenüber. Sie haben mit ihm telefoniert, er sagte, er habe große Angst. Jetzt stehen sie hier und hoffen, dass es bald vorbei ist - und ihr Freund in Sicherheit kommt.

Verdächtiger Gegenstand: Panik am Boulevard Haussmann
11.39 Uhr: Der Gegenstand an der Oper hat sich als harmlos herausgestellt.

11.37 Uhr: Weiterer Polizeieinsatz in Paris. An der Rue de Caumartin blockieren Polizisten die Straße, berichtet "20minutes.fr". Auf dem nahegelegenen Boulevard Haussmann habe ein verdächtiger Gegenstand eine Panik ausgelöst, heißt es. Die Menschen seien in anliegende Geschäfte geflohen.

Sieben Personen festgenommen
11.28 Uhr: Inzwischen soll die Polizeiaktion in Saint-Denis zur Festnahme von sieben Personen geführt haben - drei Terroristen und vier andere Verdächtige. Das berichten "BFMTV" und "France Info".

11.19 Uhr: FOCUS-Online-Reporter Melchior Poppe berichtet, dass sich die Einsatzkräfte vor Ort wieder sammeln. Polizeiwagen sowie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst fahren mit Blaulicht vor.

"Die Decke des Hauses ist eingestürzt"
11.09 Uhr: Eine Bewohnerin des umstellten Hauses erzählt dem französischen TV-Sender "Itélé": "Wir waren drei Stunden inmitten der Schießerei. Überall wurde geschossen. Die Decke des Hauses ist eingestürzt."

Islamisten planten offenbar neuen Anschlag in Paris
10.37 Uhr: Der Polizeieinsatz in Saint-Denis richtet sich offenbar gegen eine Islamisten-Gruppe, die einen neuen Anschlag auf La Défense in Paris vorbereitet haben soll. Das berichtet Reuters unter Berufung auf eine Quelle aus Ermittlerkreisen.

Im Video: Hier krachen Schüsse durch den Pariser Vorort Saint-Denis

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